InkontinenzHilfe ist möglichIn zwei Dritteln der Fälle gezieltes Training und Behandlungen erfolgreichGezielt behandeln lässt sich Blasenschwäche in etwa zwei Dritteln der Fälle, schätzen ExpertInnen, durch gezieltes Beckenbodentraining, Medikamente oder, in manchen schweren Fällen, durch Operationen. "Blasenschwäche lässt sich meist leicht mit Beckenbodentraining in den Griff bekommen. In hartnäckigen Fällen muss ein genauer Funktionsbefund der Organ- und Muskeltätigkeit durchgeführt werden,“ sagt die Physiotherapeutin Elisabeth Tutschek. "Zielführend ist, wenn sich die behandelnden ExpertInnen absprechen. Nach der Abklärung der Ursachen, wie Alltagssituation, Atmung und Körperhaltung, kann aus unzähligen Möglichkeiten und Übungen eine gezielte Auswahl getroffen werden. Vom Kindes- bis zum Greisenalter empfehle ich vorbeugende Maßnahmen,“ weiß die Physiotherapeutin aus langjähriger Behandlungserfahrung. Auch älteren Frauen, die an Inkontinenz leiden, bringt gezielte Gymnastik eine Verbesserung. "Sollte trotz solcher Übungen keine Linderung eintreten, können Biofeedback oder Elektrostimulation helfen“, rät die Leiterin des Instituts für Physikalische Medizin im AKH, Univ.-Prof. Dr. Veronika Fialka-Moser. Frauen, die Beckenbodentraining unter fachlicher Anleitung in einem Gesundheits- und Sozialzentrum erlernen möchten, unterstützt das Wiener Frauengesundheitsprogramm mit einem Gutschein: Wer etwas zur Stärkung seines Beckenbodens tun will und sich für einen Kurs anmeldet, bezahlt für 10 Kurseinheiten nur 30 Euro statt 70 Euro Kursgebühr.
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