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Blasenschwäche - Inkontinenz

Beziehung und Sexualität können leiden

"Vielen Menschen fällt es besonders schwer, sich diese \'Schwäche’ im Intimbereich selbst einzugestehen und kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen“, weiß DGKS Martina Steinbeiß, Fachschwester für Kontinenz und Stomaberatung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. "Das Gefühl, \'unsauber’ zu sein, beeinträchtigt auch das Zusammenleben mit PartnerInnen stark. Manche Menschen beginnen dann, jeden sexuellen Kontakt zu vermeiden, was die Belastung für die Partnerschaft weiter verstärkt.“ Dass sich Menschen, die Inkontinenzeinlagen tragen müssten, häufig nicht attraktiv oder sexuell anziehend finden sei verständlich, so die Expertin: "Mit unseren Aufklärungsbemühungen wollen wir die Menschen ermutigen, frühzeitig eine Beratung und Behandlung in Anspruch zu nehmen, um das Entstehen einer negativen Spirale zu verhindern. Denn Inkontinenz kann oft geheilt und die Lebensqualität immer verbessert werden.“

Prim. Dr. Katharina Pils, Leiterin der Physikalischen Medizin und Rehabilitation im Sophienspital erklärt: "Körperliche Aktivität, die den Beckenboden stärkt, steigert das Körpergefühl und trägt auch zu mehr Sinnlichkeit bei.“ Sie empfiehlt dafür Beckenbodentraining, Pilates, Yoga oder Bauchtanz.

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