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Tabuthema Blasenschwäche: Alles unter Kontrolle?Ein neuer Folder mit dem Titel „Selbst ist die Frau: Was Sie für Ihre Blase tun können“ wurde vom Wiener Programm für Frauengesundheit im Fonds Soziales Wien (FSW) erstellt und soll Frauen Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Blasenschwäche bieten.Wien, 7. Juni 2005 – „Leider wird die Blasenschwäche häufig als Tabu behandelt. Doch zeigen Sie keine Scheu, Ihren Arzt oder eine Beratung aufzusuchen“, stellt der neue Folder „Selbst ist die Frau: Was Sie für Ihre Blase tun können“ klar, der Frauen über das verbreitete Leiden Inkontinenz aufklärt. Der Folder wurde vom Wiener Programm für Frauengesundheit in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beirat, in dem namhafte ExpertInnen vertreten sind, erstellt und kann kostenlos bestellt werden. Frauenleiden HarninkontinenzAuch wenn viele Betroffene aus Scham darüber schweigen: Blasenschwäche ist weit verbreitet. Etwa eine Million ÖsterreicherInnen haben Probleme mit unkontrolliertem Harnabgang, rund 85 Prozent davon sind Frauen. Das hat auch mit der weniger stabilen Struktur des Beckenbodens zu tun, die dann oft durch Operationen, Geburten oder Übergewicht noch zusätzlich geschwächt wird. Und so sehr ist das Problem tabuisiert: Nur rund 18 Prozent der Betroffenen suchen therapeutische Hilfe. Entgegen einem verbreiteten Vorurteil ist bei weitem nicht nur die ältere Generation von diesem Problem berührt: Schon ab dem 30. Lebensjahr kämpfen Frauen mit Blasenschwäche. Wiener Info-Offensive zum TabuthemaMit der Informationsoffensive „Alles unter Kontrolle“ will das Wiener Frauengesundheitsprogramm jetzt Betroffene unterstützen und Interessierte informieren.
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