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Broccoli zur Vorbeugung von Brustkrebs

Ein neuer Harntest bestimmt Brustkrebsrisiko

Aus dem Harn von Frauen kann das Verhältnis zwischen "gutem" und "bösem" Östrogen ermittelt werden. Letzteres weist auf ein stark erhöhtes Brustkrebsrisiko hin. Eine gute Auswirkung auf "gesundes" Östrogen durch bestimmte Gemüsesorten und andere Ernährungsschritte wurden nachgewiesen.

Der neue Estronex® 2/16 Ratio Test unterscheidet zwischen "gutem" und "bösem" Östrogen. Das Verhältnis zwischen „gutem“ Östrogen (2-OHE1) und „bösem“ Östrogen (16a-OHE1) korreliert mit dem Brustkrebsrisiko. Zahlreiche Untersuchungen aus den letzten Jahren zeigten, dass bestimmte Östrogene starke Wachstumsfaktoren für hormonabhängige Malignome sind. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen konnten mehrere Forschungsteams feststellen, dass vor allem 16a-OHE1 die Ausbreitung und das Wachstum von Tumoren, wie zum Beispiel das Mammakarzinom anregt, während 2-OHE1 wachstumshemmend wirkt.

Test-Skala

Der Test bestimmt das Verhältnis von 2-OHE1 zu 16a-OHE1 auf einer Skala von eins bis acht. Ein Wert von 2 oder weniger weist auf ein stark erhöhtes Brustkrebsrisiko hin, Werte über 5 auf ein niedriges Risiko für die Entwicklung eines Mammakarzinoms. Das Ergebnis dieses britischen Urintests liegt in der Regel in einer Woche vor.

Spezielle Ernährung verbessert die Werte

Ungünstige Werte, die auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko hinweisen, können durch leichte Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten verbessert werden. Zahlreiche Gemüsearten wie Broccoli, Kohl und Kraut erhöhen die Spiegel von 2-OHE1. Eine rezente Studie im "Journal of the American Medical Association" zeigt, dass bei einem zweimal täglichen Verzehr von geeignetem Gemüse das Brustkrebsrisiko um bis zu 40 % gesenkt werden kann.
Vor kurzem fanden amerikanische Forscher zusätzlich heraus, dass auch Leinsamen die Konzentration von gutem Östrogen erhöht. Ähnliche protektive Effekte können durch langkettige Omega-3-Fettsäuren (Fisch: Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering) erreicht werden.

Erfolgreich

Dr. Nigel Abraham, wissenschaftlicher Direktor der Indivudal Wellbeing Diagnostic Laboratories, UK: "Dieser Test stellt nicht die Diagnose Brustkrebs, aber er ist ein sehr nützlicher und früher Indikator für das Brustkrebsrisiko. Die Methode ist einfach, schmerzfrei und effektiv. Frauen mit niedrigem 2-OHE1-Spiegel brauchen aber nicht in Panik zu verfallen, weil alleine schon durch die Umstellung der Ernährung ein günstiges Verhältnis zwischen gutem und bösem Östrogen erreicht werden kann. Besonders sinnvoll ist dieser Test für Frauen, die orale Kontrazeptiva einnehmen oder eine Hormonersatztherapie machen oder ein erhöhtes familiäres Brustkrebsrisiko aufweisen.“

Kellie Rilley, 26 Jahre, Diätassistentin aus London: "Ich habe den Test aufgrund einer positiven Familienanamnese gemacht und bin auf den beängstigenden Wert von 1,6 gekommen. Daraufhin habe ich meine Ernährung umgestellt und täglich Gemüse, Broccoliextrakt und Leinsamen zu mir genommen. Drei Monate nach dem ersten Test konnte ich bereits einen weitaus günstigeren Wert von 3,2 vorweisen. Ich werde meine gesunde Ernährung auf alle Fälle beibehalten und hoffe in einigen Monaten auf Werte über 4 oder 5 zu kommen."

Estronex® 2/16 Ratio Test (Individual Wellbeing Clinic Laboratory: UK 020 7730 7010)

Dr. Wolfgang Steflitsch


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