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MammographieDie Röntgenuntersuchung der Brust (oder Mammographie) ist die wichtigste Zusatzuntersuchung zur Entdeckung von Brustkrebs.Die Angst vor der Strahlenbelastung ist unbegründet, da bei modernen Mammographiegeräten nur sehr wenig Strahlung verwendet wird und die Vorteile (= durch die Früherkennung gerettete Leben) die theoretischen Nachteile (= durch die Strahlung zusätzlich erzeugter Brustkrebs) bei weitem überwiegen!Trotzdem sollte man unnötige Mammographien vermeiden, wie z.B. die meisten Mammographien vor dem 30.Lebensjahr und zu häufige (= öfter als 1x / Jahr) Mammographien (Ausnahme: einmalige kurzfristige Kontrolle einer fraglichen Veränderung nach 4-6 Monaten). MikroverkalkungenEin großer Vorteil der Mammographie ist allerdings die Möglichkeit, damit verdächtige Mikroverkalkungen festzustellen, die einen Hinweis auf einen beginnenden Brustkrebs geben können. Dies ist auch in einer dichten Brust möglich, weshalb auch Frauen mit mammographisch dichter Brustdrüse die empfohlenen Röntgenintervalle einhalten sollten. Besonders gut für die Mammographie eignet sich eine fettreiche Brust. Je älter eine Frau wird, umso mehr wandelt sich das Drüsengewebe in Fettgewebe um und umso besser beurteilbar ist die Mammographie. Bei Frauen unter 30 Jahren ist sie dagegen kaum sinnvoll, da die Brustdrüse zu dicht ist und krankhafte Veränderungen überlagert werden! Wann also zur Mammographie?Erste Mammographie: um das 35. Lebensjahr Abbildung links: Beispiel für frühen Brustkrebs, der nur durch Mammographie entdeckt wurde. (Foto: Dr. Manfreda)
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