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Ultraschall zur Diagnose von Mamma-Karzinomen

Die Ultraschalluntersuchung kann besonders in einer dichten Brust Herde aufdecken, die vielleicht in der Mammographie gar nicht sichtbar sind.

Frauen unter 40 haben fast immer eine dichte Brustdrüse. Da Brustkrebs auch in der Altersgruppe 30-50 immer häufiger auftritt, ist gerade hier die Sonographie besonders wertvoll.

Je älter eine Frau wird, desto mehr wandelt sich die dichte Brustdrüse in Fettgewebe um. Hierbei sollte der Röntgenarzt oder der die Frau in der Brustvorsorge betreuende Arzt anhand von Mammographiebildern beurteilen, ob eine zusätzliche Sonographie aufgrund noch vorhandenen dichten Drüsengewebes sinnvoll ist. Wichtig: Bei Frauen, die im Wechsel Hormone nehmen, nimmt die Brustdichte oft stark zu, was die Aussagekraft der Mammographie deutlich einschränkt! Diese Frauen benötigen fast immer eine zusätzliche Sonographie.

Sonographien sollten etwa ab 30 zumindest jährlich (bei hohem Risiko ab 25 halbjährlich bis jährlich) durchgeführt werden, und zwar so lange, wie eine dichte Brustdrüse in der Mammographie nachgewiesen werden kann. Fragen Sie Ihren Röntgenarzt, ob eine Sonographie bei Ihnen sinnvoll bzw. nötig ist!

 

Die Abbildung links zeigt die Diagnose einer von Krebs befallenen Brust, die vorher mittels Mammographie nicht gestellt werden konnte. (Foto: Dr. Manfreda)