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"Mirena" oder die HormonspiraleEine neuartige Methode zur EmpfängnisverhütungEs handelt sich um einen Hormonzylinder, der - wie bei einer Spirale - in die Gebärmutter eingelegt wird und dort über längstensl 5 Jahre den Wirkstoff Levonorgestrel freisetzt. Dadurch wird eine optimale Sicherheit erreicht, Nebenwirkungen wie bei der Pille sind nahezu ausgeschlossen. Das System ist in erster Linie für Frauen mit langfristigem oder endgültigem Verhütungswunsch gedacht, kann aber grundsätzlich bei den meisten Frauen angewendet werden. Vorteile:
Nachteile:
WICHTIG: Es handelt sich nicht um eine Spirale! Es wird die Befruchtung verhindert, nicht die Einnistung einer bereits befruchteten Eizelle. Es sind auch keine Metallteile vorhanden. Die Wirkung ist medikamentös, nicht mechanisch! Dieses System ist in Skandinavien und in der Schweiz bereits seit 1990 in Verwendung. Dort ist es mittlerweile bei Frauen ab 35 Jahren die meistverwendete Verhütungsmethode. Nach einer Gewöhnungsphase von durchschnittlich 2-3 Monaten sind die meisten Frauen sehr zufrieden. Sollten Sie sich für diese Methode näher interessieren, wenden Sie sich an an Ihren Frauenarzt für weitere Informationen. Autor: Dr. Andreas Kvarda, März 2000
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